Trekking Equipment

Eigentlich braucht man nicht viel um draußen in der Natur zu sein. Unsere Vorfahren haben überlebt mit nicht viel mehr als einem Fell um die Hüfte und einem spitzen Stock. Aber es soll uns ja nicht ums Überleben gehen, sondern um die Freude, draußen in der Natur zu sein. Und dafür können wir uns schon etwas mehr gönnen als unser Urahn.

Wichtigste Ausrüstung

trek7Mit der richtigen Ausrüstung kann selbst ein Ausflug in die lebensfeindlichsten Regionen unseres Planeten noch durchaus als Urlaub gelten. Wichtig ist der Schutz vor den vier gefährlichsten Gegnern:

  • Nässe
  • Kälte
  • Hunger
  • Erschöpfung

Wasser leitet Wärme um ein vielfaches besser als Luft. Das heißt, dass der Körper viel schneller auskühlt, wenn die Kleidung nass geworden ist. Kommt dann noch Wind dazu, gerät man schnell in Gefahr auszukühlen. Moderne Funktionsmaterialien helfen dabei, dies zu vermeiden. Wasserdichte Membranen halten Regen und Wind zuverlässig ab, sorgen aber gleichzeitig dafür, dass Schweiß schnell verdunstet und nach außen abgeleitet wird. Wichtig ist aber, dass auf der Haut ebenfalls Unterwäsche aus Funktionsfaser getragen wird. Baumwolle saugt sich schnell mit Feuchtigkeit voll und braucht lange zum trocknen. Kunstfaser-Unterwäsche fühlt sich dagegen auf der Haut immer trocken an, weil die Nässe vom Körper weggeleitet wird. Funktionsbekleidung sollte also in keinem Rucksack fehlen. Sie ist der entscheidende Helfer gegen Kälte und Nässe.

Damit der Tag auch zu einem guten Ende kommt, sind ein Zelt, Isomatte und Schlafsack Pflicht. Das Zelt sollte leicht sein (immerhin muss es die ganze Strecke getragen werden) und genug Stauraum für den Wanderer und seinen Rucksack bieten. Je besser die Belüftung, desto weniger Kondenswasser wird sich in der Nacht auf der Zeltinnenseite niederschlagen.

Die Isomatte sorgt für Isolation zum kalten Boden. Das ist wichtig, weil die Füllung des Schlafsacks durch das Körpergewicht zusammengepresst wird und somit nicht mehr effektiv isolieren kann. Dadurch verschwindet die Körperwärme im Boden und das große Zähneklappern beginnt. Außerdem ist es einfach viel, viel bequemer! Und wer gut schläft, ist am nächsten Morgen weniger erschöpft.

Zusatzausrüstung

Dazu sollte jeder Trekker ein Messer dabei haben. Alle Verwendungsmöglichkeiten aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Dazu Kompass, Karte und eventuell GPS-Gerät. Ob man sein Essen über dem Lagerfeuer oder auf einen Campingkocher zubereiten möchte, ist jedem selbst überlassen. Kocher sind meist jedoch sauberer, sicherer und einfacher von der Bedienung. Wenn man die Möglichkeit hat, sein Essen und die Getränke (Tee, Energydrinks…) zu erwärmen, sollte man das immer tun. Der Körper spart so eine Menge Energie! Taschenlampe, Uhr, Erste-Hilfe-Set und Schnur sollte ebenfalls nicht fehlen. Und last but not least: Klebeband!